Köln - 2000 Jahre Geschichte … Stadtführung im Gebiet des historischen Köln am 
Sachkundig und mit viel „kölschem“ Humor gewürzt führte Herr Dr. Stöcker  (eigentlich aus Bergisch-Gladbach stammend) durch die 2000- jährige Geschichte der Stadt Köln. Dabei bewegten wir uns im Bereich der ehemaligen Stadtgrenzen von Köln. Viel Interessantes erfuhren wir, so z.B. dass es die Urkölner gar nicht mehr gibt! Die Kölner sind eigentlich aus dem Stamm der Ubier aus dem Westerwald hervorgegangen. Als die Römer vor rund 2000 Jahren die Siedlung gründeten, blieben aufgrund der vorhergegangenen Auseinandersetzungen nämlich keine „Ureinwohner“ mehr übrig.
Da Regieren ohne Untertanen keinen Spass mehr macht, wurde kurzerhand der mit den Römern befreundete Stamm der Ubier aus dem Bereich des Westerwaldes umgesiedelt.
Das Kölner Rathaus. Unter sachkundiger Erklärung erfährt man vieles zum geschichtlichen Hintergrund und der Funktion des Rathauses im Mittelalter, auch über die angebrachten Steinfiguren…
Die Ausghrabungen im Jüdischen Viertel vor dem Kölner Rathaus wurden zunächst zum Schutz wieder zugeschüttet. Später sollen die Ausgrabungen im Rahmen eines Gesamtkonzeptes zu besichtigen sein.
Denkmal für Kardinal Frings, der bei den Kölnern wegen seiner menschlichen Nähe und Bodenständigkeit sehr beliebt war. Sehr bekannt ist der Ausdruck des „Fringsen“. Seine Erklärung, das nicht so ganz rechtmäßig erworbene Gut später wieder durch Rückgabe auszugleichen, hat in dieser bekannten Predigt keiner der damals Anwesenden mehr so richtig mitbekommen, so schilderte uns Herr Stöcker anschaulich diese Begebenheit, die kurz nach dem Krieg den „Mundraub“ aufgrund der katastrophalen Versorgungslage der hungernden Bevölkerung halbwegs legalisierte.
Dombauhütte